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Wahlprogramm für
die Kommunalwahl 2016

1. Einbinden der Bürger in die Gemeindepolitik 

Informieren und Beteiligen an Planungen und Entscheidungen

Es ist uns wichtig, die Bürger der Gemeinde hinsichtlich anstehender Planungen so früh wie möglich einzubeziehen und über Entscheidungen zu informieren. Die Belange und Interessen der Bürger müssen stets mit Priorität gehört und in Entscheidungsprozesse mit einbezogen werden. Ein Beispiel ist die Erneuerung einer Straße, wo die Anlieger früh ihre Interessen und Vorschläge einbringen können. 


Transparenz schaffen durch Newsletter 

Wie in den vergangenen 5 Jahren werden wir auch weiterhin Neuigkeiten aus der Gemeinderatsarbeit und den öffentlichen Sitzungen als Newsletter an alle Haushalte verteilen. Darin informieren wir z.B. über Ratsentscheidungen, aktuelle Themen und das, was im Dorf geschieht und was geplant ist.

Dieses ist unser Beitrag für eine offene Informationspolitik. 


Aktuelle Informationen auf der Internetplattform 

Wir stellen sicher, dass die Informationen aus dem Rat auf den Internetplattformen der Gemeinde und der Wählergemeinschaft aktuell zur Verfügung gestellt werden. Einladungen zu Ratssitzungen werden den Bürgern rechtzeitig bekannt gegeben. Ratsprotokolle aus öffentlichen Sitzungen sollen veröffentlicht werden. Hier finden Sie schnell und unbürokratisch die Neuigkeiten aus Kakenstorf und Bötersheim. 

2. Erhaltung und Pflege des dörflichen Charakters und des landschaftlichen Umfeldes 

Entwicklung eines Zukunftskonzeptes für Kakenstorf und Bötersheim 

Wie wollen wir in Zukunft wohnen?

Es ist wichtig die Entwicklung des Ortes klar zu beschreiben und Möglichkeiten wie auch Grenzen zu definieren, an denen sich zukünftige Entscheidungen orientieren können. Dadurch soll eine übermäßige Ausweitung ohne parallele Entwicklung der gesamten Infrastruktur vermieden werden. Zu neuen Wohneinheiten gehören immer die Anpassung der Schulmöglichkeiten, Kindergartenplätze, Einkaufsmöglichkeiten, ärztlichen Versorgung etc. Wir möchten gemeinsam mit Ihnen Fragen beantworten wie: Wie schaffen wir Wohnkonzepte für das Leben im Alter? Wie vernetzen wir familienfreundliches Wohnen und den Erhalt des dörflichen Charakters? Wie wollen wir unsere Gemeinde für die Zukunft weiterentwickeln? 


Verkehrsberuhigung an stark befahrenden Gemeindestraßen und Ortseinfahrten

In vielen Gemeindestraßen wird die Geschwindigkeit der Autofahrer nicht an die innerörtliche Situation, mit z.B. spielenden Kinder, angepasst. Unser Ziel ist es, durch einfache Verkehrsberuhigungen, die Geschwindigkeit auf den zulässigen Wert zu senken. Z.B. an den Ortseinfahrten durch bauliche Maßnahmen auf den innerörtlichen Bereich aufmerksam zu machen. Für mögliche Verbesserungen an den Kreis- und Bundesstraßen werden wir den Kontakt zu den entsprechenden Straßenbauverwaltungen suchen. Die gerade von der Bundesregierung auf den Weg gebrachte Gesetzesänderung, die den Kommunen mehr Möglichkeiten zu verkehrsberuhigten 30er-Zonen gibt, wollen wir umsetzen, um so eine Verbesserung für Anwohner, wie auch einen sichereren Schulweg für die Kinder zu gewährleisten. 


Verbesserung und Ausbau der Wanderwege z.B. zwischen Kakenstorf und Bötersheim 

Wander- und Reitwege sind wichtig um die schöne Landschaft besser entdecken zu können und den Erholungswert zu erhöhen. Es gibt nur wenige Möglichkeiten, von Kakenstorf zu Fuß nach Bötersheim zu gelangen ohne nicht zwangsläufig in Teilabschnitten an Straßen ohne Gehweg entlanglaufen zu müssen, bzw. die Wege enden an privaten Grundstücksgrenzen. Ziel soll es sein, durchgängige Wanderwege zwischen Bötersheim und Kakenstorf abseits der Straßen zu schaffen. 


Instandsetzung der Gemeindestraßen und der Bürgersteige 

Die Erneuerung und der Erhalt der Gemeindestraßen wird eine große Herausforderung in den nächsten Jahren. Die Gehwege sind in vielen Teilen sehr schlecht. Die unebenen Oberflächen stellen eine hohe Stolpergefahr dar oder verleiten zum Laufen auf der Straße. Gerade für Kinder und ältere Menschen entsteht so ein vermeidbares Unfallrisiko! Eine ordnungsgerechte Pflege durch die Anlieger ist dadurch nur schwer möglich. Ein weiterer Punkt ist die Beschilderung, die sich teilweise in einem schlechten oder nicht mehr lesbaren Zustand befindet. Ortsfremde haben daher große Schwierigkeiten bei der Orientierung. Wir machen uns dafür stark, dass Gehwege, Straßen und Straßenschilder regelmäßig instandgesetzt und gepflegt werden. 


Mit uns keine Erweiterung und kein neues Gewerbegebiet!

Die Größe eines Gewerbegebietes muss zum Erscheinungsbild und der Größe eines Ortes passen. Dieses ist bei dem vorhandenen Gebiet noch vertretbar. Größere Gebiete sind hingegen für einen Ort mit ländlichem Charakter nicht tragbar. Sie gehören in größere Gemeinden oder Städte. Im Dezember 2015 wollte die Gemeinde das Gewerbegebiet an der „Eichenhöhe“ erweitern. Dank des Einspruchs der WGK und vieler Bürger wurde das Projekt gestoppt. Die immer wieder angeführte Gewerbesteuer geht fast komplett an den Landkreis und die Samtgemeinde Tostedt. Die Folgelasten, wie z.B. für die Straßeninstandsetzung, müssen jedoch von der Gemeinde getragen werden. Es gibt jedoch weitere Planungen zu neuen Gewerbeflächen vor unserer Tür. Dies gilt es zu verhindern! 


Maßvolle Entwicklung der Wohnbebauung

In der Vergangenheit ist Kakenstorf sehr behutsam gewachsen. Vor der Entwicklung von neuen Wohngebieten sollte zunächst die Ausnutzung von Baulücken im Bestand vorrangig behandelt werden. Erst dann sollten kleinere, neue Wohngebiete, unter Wahrung des Landschaftsbildes und des dörflichen Charakters, erschlossen werden. Das Ziel soll es sein, den ortsansässigen Einwohnern das Bauen zu ermöglichen. Wir stehen dafür, die maßvolle Entwicklung der vergangenen Jahre weiterzuführen. 

3. Steigerung der Lebensqualität in Kakenstorf und Bötersheim 

Schaffung neuer Wohnkonzepte für ältere Mitmenschen

Ältere Menschen sind oft gezwungen, im Alter Ihre Wohnsituation aufgrund von mangelnder Mobilität oder Krankheit zu verändern und ihr gewohntes Umfeld zu verlassen. Neue Wohnkonzepte können jedoch dazu beitragen, dieses zu verhindern. Es ist uns wichtig, dass ältere Menschen die Möglichkeit haben, in Ihrer gewohnten Umgebung, dem dörflichen Umfeld und in der Nähe ihrer Familie bleiben zu können. 


Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs, z.B. Anrufsammeltaxis in Richtung Sprötze

Öffentlicher Personenverkehr in unserer Gemeinde ist, mit wenigen Ausnahmen, nur mit dem Schulbus oder dem Anrufsammeltaxi in Richtung Tostedt möglich. Die nächsten Haupteinkaufsmöglichkeiten oder die nächste Bahnanbindung, sind jedoch in Sprötze. Das Sammeltaxi fährt jedoch nur bis zur Gemeindegrenze nach Trelde. Unser Ziel ist es diese Grenze zu überwinden und eine gemeindeübergreifende Verbindung nach Sprötze zu schaffen. 


Stärkung und Förderung der Zusammenarbeit mit unseren Vereinen und der Rudolf-Steiner-Schule Nordheide 

Wir wollen die Vereine und Projekte wie z.B. „Aktiv im Alter“ und die Jugendarbeit in unserer Gemeinde weiter stärken. Die Rudolf- Steiner- Schule ist seit 32 Jahren ein fester Bestandteil von Kakenstorf! Dieser Sachverhalt wurde in der Vergangenheit eher vernachlässigt. Das wollen wir ändern und durch eine stärkere Vernetzung und ein klares Bekenntnis zur Schule zum Ausdruck bringen. Wir werden z.B. auf unserer Homepage auf Schulveranstaltungen aufmerksam machen und damit alle Kakenstorfer mit der Schule in Verbindung bringen. 


Umwelt und Naturschutz

Wir wollen uns für den Erhalt und die Pflege unserer Umwelt stark machen und die Zusammenarbeit mit den Naturschutzfreunden Estetal intensiver gestalten. 

4. Wie wollen wir die Ratsarbeit gestalten? 

Solide Haushaltsführung

Die Räte der vergangenen Jahre haben in der Gemeinde Kakenstorf immer eine solide und sparsame Haushaltsführung betrieben. Die Gemeinde ist schuldenfrei und steht finanziell sehr gut da. Wir setzen uns dafür ein, dass es auch in den nächsten Jahren so bleibt. 


Mehr Frauen in den Rat


Mehr Öffentlichkeitsarbeit

Wir wollen die Zusammenarbeit mit der Samtgemeinde Tostedt und dem Landkreis Harburg intensivieren. Z.B. Fördermöglichkeiten für Projekte ersuchen und Informationen aus Arbeitsgremien für unsere Gemeinde transparent machen. Hierfür stellen wir zwei Kandidaten sowohl auf Samtgemeinde- als auch auf Landkreis-Ebene auf.